05 Mar
05Mar

Gerade erfahren das unser neuer Wohnwagen termingerecht ausgeliefert wird. Kann es kaum erwarten los zulegen. 


Anschlüsse für 2 Stück 11 kg Gasflaschen mit automatischer Umschaltung und Anzeigetableau sind ja bereits Werksseitig verbaut worden. Der Wassertank mit einem Inhalt von 45 Liter wird vorerst nicht gegen einen größeren Tank getauscht da im Zugfahrzeug nochmals 50 Liter zur Verfügung stehen. 

Eine Satanlage mit WLAN -fähigen 32 Zoll Bildschirm, eingebauten Bluetooth Soundsystem, eine Routeranlage mit Außenantenne sowie Ambientebeleuchtung, elektrischer Warmwasseraufbereitung und Mover erfordern für einen autarken Betrieb eine gut ausgelegte Elektroanlage. Auch hat Marlies noch in ihrer Bordküche einige Sonderwünsche wie Thermomix, Heißluftfriteuse und ein elektrisches Backrohr sollen mit um die Bordküche voll einsatzfähig zu machen.

Somit wird bei der Elektroanlage massiv eingegriffen denn ohne elektrischer Energie funktioniert gar nichts. Kein Licht, keine Heizung, kein Wasser, und auch die Toilette ist nicht wirklich nutzbar und schon gar nicht die Extras. 

Als Batteriespeicher wird ein 48V System verbaut. Vorerst mal mit einer Kapazität von 10 kWh. Am Dach werden 2*400WP fest verbaut.  Alle weiteren verbauten Komponenten wie MPPT Regler, Anzeigetableau, Steuerung, Netzgerät 12V/20A inkl. 12V Lithiumbatterie mit einer Kapazität von 200Ah und einem 3 kVA Wechselrichter sind von Victron.

Zusätzlich werden noch 2 Anschlüsse für externe Solarpanels zu je 440 Wp verbaut. Damit sollte der Wohnwagen zumindest für ein paar Tage autark sein. Natürlich wurde der Wohnwagen auf 1800kg ausgelastet um alle Komponenten unterzubringen. 

Das Zugfahrzeug verfügt über einen zusätzlichen 50 Liter Wassertank, einer 11 kg Gasflasche und einer 12V Anlage mit 100Ah Lithiumbatterie sowie einer am Dach verbauten 400Wp Solarpanel inkl. einen Anschluss für ein mobiles 200Wp Solarpanel. 

Weiters ist ein Honda i10 Notstromaggregat mit an Bord. Wenn alle Stricke reißen kann man den Wohnwagen auch über das Zugfahrzeug mittels eines fest verbauten 2 kVA Wechselrichter versorgen. Weiters ist im Zugfahrzeug eine 50 Liter Kühltruhe die auch als Tiefkühler verwendet werden kann verbaut. 

Die hohe Speicherkapazität der Batterien (13,8 kWh)  sowie die Anzahl der Solarpanel (2200 Wp) sind aus Erfahrung notwendig um gerade in den Wintermonaten ausreichend Energie zur Verfügung zu haben. 

Damit sind wir auf alle Fälle für längere Zeiträume (angedacht sind so 8 Monate pro Jahr) ohne externe Versorgung gerüstet und natürlich spielt ist ein wenig Komfort über einen solchen Zeitraum auch eine gewisse Rolle.

Gleich vorweg, natürlich rechnet sich diese Investition niemals. Wir haben bei der Überwinterung 25/26 Stromkosten von rund 120.- Euro. Im allerschlimmsten würden diese in 8 Monaten 400.- betragen. 

Es ist nur so das Stellplätze sehr rar sind. Ohne diese bereits im Vorjahr zu reservieren ist es gerade in den Monaten November bis März sehr schwierig und wenn immer nur Tageweise möglich einen Platz zu bekommen. Plätze ohne Stromanschlüsse erhöhen die Chancen gewaltig. Daher dieser Ausbau.

Kommentare
* Die E-Mail-Adresse wird nicht auf der Website veröffentlicht.