21 Jun
21Jun

Tschernosem (Schwarzerde): Der typische Boden des Marchfelds. Er besitzt einen tiefgründigen, sehr humusreichen Oberboden, speichert gut Feuchtigkeit und ist extrem nährstoffreich. Physische Eigenschaften

  • Textur: Hohe Anteile an Schluff, Ton und Humus. Der Untergrund besteht typischerweise aus Donau-Schotter und Tegel (Tonmergel). 
  • Wasserhaushalt: Die Böden sind durchlässig, aber stark von der Wasserführung des Grundwasserspiegels (der in den Beckenlagen bis zu 80 Meter tief liegen kann) abhängig. 
  • Landwirtschaftliche Herausforderungen: Wegen der geringen Niederschläge (oft nur 500 bis 600 mm/Jahr) ist das Gebiet stark witterungsempfindlich. Die Böden neigen bei zu intensiver Bewässerung zur Nitratauswaschung in das Grundwasser. 

Obwohl unser Boden ein sehr guter ist muss er natürlich immer nachgedüngt werden. Zum Glück habe ich im Garten zu keiner Zeit mit Kunstdünger oder Pestiziden gearbeitet. Somit ist er seit mehr als 35 Jahren ohne jegliche Verschmutzung und somit für einen Bioanbau wie geschaffen. 

Nur wurde  er die letzten 6-7 Jahre  stark vernachlässigt. Letzte Woche habe ich mal Hornspäne, Urgesteinsmehl und Gartenkalk in den Boden eingearbeitet. Kommende Woche werde ich Kokosfasern für mehr Luftigkeit und Wasserspeicherung in den Boden einbringen. Weiters werde ich den Boden mit einer Schicht Biokompost versehen um dann Gartenwürmer einsetzen. 

Somit haben diese über mehrere Monate Zeit sich einzuleben und zu vermehren.Das sollte vorerst mal reichen um für die nächste Saison gute Anbaubedingungen zu haben.

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